Dissertationen, Habilitationen und Postdocs

1. Laufende Dissertationsprojekte

1.1 Bergische Universität Wuppertal

1. Junesang Ahn (Stipendiat der Kwan Jeong Educational Foundation): Edmund Husserls transzendentale Gemeinschaftslehre (1.10.2017)

Kurzvita: Junesang Ahn hat Europäische Philosophie an der Staatlichen Universität Seoul studiert und unter der Betreuung von Prof. Dr. Nam-In Lee die Bachelorarbeit mit dem Titel „Erklärung der genetisichen und statischen Beziehung zwischen Lebenswelt und objektiven Wissenschaften in der Krisis-Schrift Husserls“ verfasst (2012). Sein Masterstudium hat er auch bei Prof. Dr. Nam-In Lee an der Staatlichen Universität Seoul abgeschlossen: „Genetische Phänomenologie der kommunikativen Gemeinschaft bei Husserl“ (2015). Seit 2017 promoviert er an der Bergischen Universität Wuppertal bei Prof. Dr. Alexander Schnell. Das Hauptinteresse seiner Forschungen besteht darin, eine philosophische Grundlage zu entdecken, auf der aktuelle Probleme der Gesellschaft im Rahmen der Phänomenologie aufzuklären sind.

2. Angel Alvarado-Cabellos (DAAD-Stipendiat): Phänomenologie des Eros bei Michel Henry: Affektivität, Leiblichkeit, Fremderfahrung (1.10.2016)

Kurzvita: Angel Alvarado-Cabellos hat in Lima, Louvain-la-Neuve, Prag und Wuppertal Philosophie studiert. Er ist ein Absolvent des Masterprogramms Erasmus Mundus EuroPhilosophie. Derzeit ist er Doktorand an der Bergischen Universität Wuppertal und beschäftigt sich mit der Phänomenologie Michel Henrys in Bezug auf das Phänomen des Eros. Zuletzt erschienen: „Sympathie et pathos-avec. Michel Henry, lecteur de Max Scheler“ in Jean Leclercq und Christophe Perrin (Hrsg.), Genèse et structure de L’essence de la manifestation, Paris, Éditions Hermann, 2017, S. 245-261.

3. Pietro Braga (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Günter Figal (Universität Freiburg)): Der Satz vom Widerspruch in der aristotelischen Philosophie (1.10.2018)

Kurzvita: Pietro Braga (geb. 1992 in Varese, Italien) studierte Philosophie an der Universität Vita-Salute San Raffaele in Mailand (B.A., 2015) und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (M.A., 2018). Masterarbeit: Phänomenale Einfachheit und Verzerrung. Über das Verständnis der Phänomenalität bei Husserl, Heidegger und Derrida am Leitfaden der Problematik der Überwindung der Metaphysik der Anwesenheit (betreut von Prof. Dr. Günter Figal). Seit Oktober 2018 promoviert er unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Schnell und Prof. Dr. Günter Figal über das Thema: Der Satz vom Widerspruch in der aristotelischen Philosophie.

4. Déborah Brosteaux (in Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Klass) (FNRS-Stipendiatin): L’expérience de la guerre et son retrait, de la Grande Guerre à l’époque contemporaine (1.10.2017)

Kurzvita: Bachelor- und Masterstudium in Philosophie an der Université Libre de Bruxelles und  der Bergischen Universität Wuppertal. Magisterarbeit : « Structure relationnelle de la puissance et perméabilité des corps. Épreuves paradoxales de la violence » (betreut von Tobias Klass und Thomas Berns). Seit 2017: Promotion in Co-tutelle mit der Université Libre de Bruxelles. Schwerpunkte: Politische Philosophie, Gewalt- und Kriegsdenken, Nietzsche, Walter Benjamin, Ernst Jünger, Hannah Arendt, Carl Schmitt, Roger Caillois, Paul Virilio. Zuletzt erschienen: „La cruauté, manifestation de la violence. Médée ou la rébellion du moyen“, Les Temps Modernes 696 (Paris, Gallimard, 2017): S. 79-100 ; „Hedendaagse oorlogen en film. De oorlogservaring en het uiwissen van de vijand“ in Oorlog, Tijdschrift voor Filosofie 79 (Leuven, Peeters, 2017): S. 717-745.

5. Pierre Buhlmann (Co-tutelle mit Prof. Dr. Jean-Christophe Goddard (Universität Toulouse Jean-Jaurès)): Société, Subjectivation, Éthique. D’une non-rencontre franco-allemande au XXème siècle. Comparaison entre les philosophies de M. Foucault et T.W. Adorno (1.10.2016)

Kurzvita: Nach einem B.Sc. in Psychologie (2009) und einer Licence ès lettres in Philosophie (2011) studierte Pierre Buhlmann Philosophie in Frankreich, Brasilien und Deutschland im Rahmen des Master Erasmus Mundus EuroPhilosophie (M.A., 2013). Daran anschließend war er von 2013 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Toulouse-Jean Jaurès. Seit 2017 ist er A.T.E.R. am dortigen Institut für Philosophie. Seit 2013 ist Pierre Buhlmann Doktorand in co-tutelle und forscht unter der Leitung von Alexander Schnell und Tobias Klass (Bergische Universität Wuppertal), sowie Jean-Christophe Goddard und Guillaume Sibertin-Blanc (Université Toulouse). In seinem Promotionsvorhaben beschäftigt er sich mit dem Problem der Subjektivität bei T. W. Adorno und M. Foucault.

6. Viktoria Burkert: Dimensionen der Freiheit im Werk von Emmanuel Levinas (1. 10. 2018)

Kurzvita: Viktoria Burkert hat Philosophie sowie Englische und Deutsche Literaturwissenschaften an der Universität zu Köln studiert und ihr Studium bei Prof. Dr. Claudia Bickmann mit einer Magisterarbeit zur Idee des gemeinschaftlichen Sinnes in Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft abgeschlossen. Sie war wissenschaftliche Hilfskraft am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln bei Prof. Bickmann und Mitarbeiterin an der Herausgabe von fünf Bänden der Reihe „Weltphilosophien im Gespräch“. Seit Oktober 2018 promoviert sie an der Bergischen Universität Wuppertal zur Freiheit im Werk von Emmanuel Levinas.

7. Ming-Hon Chu: Die Phänomenologie des Unmöglichen (1. 10. 2018)

Kurzvita: Ming-Hon Chu (geb. 1989 in Hongkong) erhielt seine erste philosophische Ausbildung an der Chinesischen Universität Hongkong. Von 2016 bis 2018 studierte er im Rahmen des Master-Erasmus-Mundus Programms „EuroPhilosophie“. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Hans Rainer Sepp hat er an der Karls-Universität Prag seine Masterarbeit mit dem Titel „Formen der Versunkenheit: Die Rolle der Traumanalyse im Frühwerk Eugen Finks“ abgeschlossen. Für sein Dissertations-Projekt untersucht er die phänomenale Unmöglichkeit, indem er Beiträge von Eugen Fink, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Henri Maldiney, Marc Richir und Jean-Luc Marion kritisch prüft. Diese Forschung zielt darauf ab, zu einem besseren Verständnis der menschlichen Endlichkeit im Lichte vielfältiger Grenzphänomene beizutragen und zu einer reiferen Auffassung von phänomenaler Unmöglichkeit zu gelangen, die helfen soll, die derzeitige Spannung zwischen anthropologischer und theologischer Wende der Phänomenologie zu bewerten.

8. Veronica Cibotaru: Das Problem der Bedeutung im Denken Kants (1. 10. 2018)

9. Irakli Dekanozishvili (Co-tutelle mit Prof. Dr. Jean-Christophe Goddard (Universität Toulouse Jean-Jaurès)): L’économie politique et la rationalité gouvernementale chez M. Foucault et G.W.F. Hegel (1. 10. 2018)

10. Eric EbnerInferentieller Wahrnehmungsgehalt? Husserl, Gurwitsch und Schütz (1.4.2017)

Kurzvita: Eric Ebner studierte von 2008 bis 2016 Europäische Kultur- und Ideengeschichte mit einem Schwerpunkt in Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften/Kulturarbeit (Abschluss: B.A.) sowie Europäische Kultur- und Ideengeschichte mit einem Schwerpunkt in theoretischer Philosophie (Abschluss: M.A.) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Während seines Magisterstudiums war er im Rahmen des DFG – Schwerpunktprogramms (SPP 1689): Bewertung von Climate Engineering, als studentische Hilfskraft am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) beschäftigt sowie bis zur Verleihung des Graduiertenstipendiums der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) im Oktober 2017 als Mentor und Tutor am Institut für Philosophie des KIT. Seit April 2017 ist er Promotionsstudent an der BUW.

11. Dominic Ekweariri: Leib und Leiblichkeit bei Marc Richir (1.4.2017)

Kurzvita: Dominic Ekweariri hat in seiner Heimat Nigeria bereits Bachelor-Abschlüsse in Philosophie, Theologie und Religionswissenschaften sowohl von staatlichen, als auch katholischen Universitäten erlangt und besitzt zusätzlich einen M.A. Grad in Religionswissenschaften der Imo State Universität. Im Jahr 2016 schloss er sein Master-Studium an der philosophischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum erfolgreich ab. Während seines Master-Studiums hatte er von 2015-2016 unter anderem eine Stelle als studentische Hilfskraft im Büro der Mercator-Forschergruppe zum Thema „Strukturen des Gedächtnisses“ inne. Seit dem Sommersemester 2017 promoviert er zum Thema „Leib und Leiblichkeit bei Marc Richir“.

12. Jörn Elgert: Fremdverstehen und Intersubjektivität aus phänomenologischer Perspektive (1.4.2018)

Kurzvita: Jörn Elgert hat Philosophie, Anglistik und Soziologie an der WWU Münster und der University of Sydney studiert. Die Masterarbeit wurde bei Prof. Walter Mesch (Münster) zum Thema „Die Differenz von Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit in Heideggers Sein und Zeit“ verfasst. Er arbeitet in diversen sozialen und Bildungseinrichtungen u.a. als Dozent, Bildungsreferent und Projektleiter. Seit 2011 ist er Mitarbeiter der Philosophischen Praxis von Dr. Thomas Polednitschek, bei dem er auch seine Lehrpraxis absolviert. Seit April 2018 promoviert er zur Frage nach dem Verstehen der anderen sowie geteiltem Miteinander aus phänomenologischer Sicht.

13. Samira Elyasi (in Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Klass): Das Denken des Außen: Kritik und Transgression im Werk M. Foucaults (1.4.2017)

Kurzvita: Geb. 1985, Studium der Philosophie (Bachelor und Master) an der Universität Teheran (2003-2010), Studium der Philosophie im Rahmen des Erasmus-Mundus-Masterstudiengangs „Deutsche und Französische Philosophie“ (2011-2013) in Prag (Karls-Universität) und Wuppertal (Bergische Universität Wuppertal), seit Oktober 2013 Promotion in Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Schnell und Dr. Tobias Klass. 

14. Fabian Erhardt: Die Gegenstandskonstitution bei Marc Richir (1.4.2017)

Fabian Erhardt hat Philosophie, Psychologie Allgemeine Rhetorik und postkoloniale Literatur in Tübingen und London studiert. Magisterarbeit betreut durch Prof. Wolfgang Schröder (Würzburg), Titel: „Objektivität und Intimität – Vorüberlegungen zu einer Phänomenologie der Weisheit im Anschluss an Husserl und Musil“. Absolvent des bundesweit ersten Bildungsganges für Philosophische Praxis. Selbständig tätig als Philosophischer Referent in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen, Lehrbeauftragter an den Universitäten Tübingen und Stuttgart. Forschungsgebiete: klassische Fragen der Erkenntnistheorie, Transformationen der Phänomenologie, Aktualität spekulativen Denkens, Phänomenologie und Psychopathologie, Metaphilosophie, sapientiales Potenzial der Philosophie in gesellschaftlichen Prozessen (sozial, politisch, ökonomisch, technologisch). Zuletzt erschienen: „Welt ohne Zufall – Der epistemische Phlegmatismus und der Horror des Denkens“. In: Denken des Horrors, Horror des Denkens. Erschreckendes, Monströses und Unheimliches in Philosophie, Psychologie und Literatur. Hrsg. von Eike Brock und Thorsten Lerchner. Würzburg 2018.

15. István Fazakas (Co-tutelle mit Prof. Dr. Karel Novotný (Karls-Universität Prag)): Der Status der Phantasie in der Phänomenologie (1.10.2016)

Kurzvita: István Fazakas (geb. 1989 in Sf. Gheorghe, Rumänien) studierte Philosophie und Ästhetik an der Eötvös Lóránd Universtiät und am Eötvös József Collegium in Budapest (2008-2011). Von 2011 bis 2013 war er Student der École Normale Supérieure und hat sein Masterstudium in Geschichte der Philosophie mit einer Masterarbeit über Heideggers Kant-Interpretation an der Universität Paris-Sorbonne absolviert. Von 2013 bis 2015 studierte er im Rahmen des Programms Deutsche und Französische Philosophie in Europa (EuroPhilosophie) in Prag, Tokyo und Coimbra. Im akademischen Jahr 2015/2016 beendete er sein Studium an der ENS. Seit 2016 ist er Doktorand an der Bergische Universität Wuppertal und an der Karls Universität Prag und seit 2018 Mitarbeiter am in Wuppertal ansässigen Marc-Richir-Archiv. Seine Dissertation handelt von der Phänomenologie der Phantasie und der Affektivität bei Edmund Husserl und Marc Richir.

16. Gigla Gonashvili (in Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Klass): Textualität des Körpers: Fetzen und Stil bei Antonin Artaud und Friedrich Nietzsche (1.10. 2018)

Kurzvita: Gigla Gonashvili (geb. 1990 in Dedoplistskaro, Georgien) studierte Jura an der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis (BA, 2007-2013). Von 2013 bis 2015 studierte er Philosophie (MA) an der Staatliche Ilia-Universität. Seinen zweiten Masterstudiengang hat er im Rahmen des Master Erasmus Mundus Programms EuroPhilosophie absolviert (2018). Zur Zeit arbeitet er unter der Betreuung von Prof. Dr. Alexander Schnell (in Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Klass) und Prof. Dr. Jean-Christophe Goddard (Université Toulouse – Jean-Jaurès) im Cotutelle-Verfahren an einer Dissertation zum Thema „Textualität des Körpers: Fetzen und Stil bei Antonin Artaud und Friedrich Nietzsche“.

17. Tudi Gozé (Co-tutelle mit Prof. Dr. Jean-Christophe Goddard (Universität Toulouse Jean Jaurès)): Schizophrénie, affectivité et contact. Approche anthropo-phénoménologique en psychopathologie (1.10.2016)

Kurzvita: Tudi Gozé is doctor of medicine (University of Toulouse), specialist in psychiatry and graduate in phenomenological psychiatry (University of Nice). He studied with Professor Jean Naudin in Marseille University Hospital with whom he wrote a thesis on phenomenological psychiatry: « La bizarrerie de contact, perspective phénoménologique en psychopathologie. »
He is currently working as a hospital psychiatrist in the Department of Psychiatry, Psychotherapy and Art-Therapy in Toulouse University Hospital. He has also studied contemporary philosophy (Master degree, Toulouse University – Jean Jaurès).

18. Michael Lewin (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Schmidt (Friedrich-Schiller-Universität Jena)): Die Begründung der Vernunft und das Problem der unterschiedlichen Ansprüche (1.10.2017)

Kurzvita: Michael Lewin hat Öffentliches Recht und Philosophie an den Universitäten Rostock und Jena studiert. Prof. Dr. Andreas Schmidt (Jena) und Prof. Dr. Alexander Schnell (Wuppertal) betreuen seit April 2015 sein laufendes Dissertationsprojekt zur Vernunftbegründung bezgl. der Frage, ob und wie ein anspruchsvoller Vernunftbegriff (ausgehend von Kant und Fichte) begründet und gegen vernunft- und systemkritische Einwände verteidigt werden kann. Michael Lewin organisiert Fichte-Lektüretage und hält Vorträge zu Kant, Fichte, Hegel und Nietzsche. Für mehr Informationen und Kontaktdetails, siehe: https://sites.google.com/view/michaellewin/.

19. Jan Lockenbauer (Co-tutelle mit Prof. Dr. Inga Römer (Grenoble)) (Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung): La phénoménologie de l’histoire chez Maurice Merleau-Ponty (1.10.2016)

Kurzvita: Jan Lockenbauer hat sein Masterstudium im Fach Philosophie 2013 in Prag abgeschlossen. Danach hat er im Rahmen des Programms „Master Erasmus Mundus Europhilosophie“ (2013-2015) in Toulouse, Tokyo und Wuppertal studiert. Zur Zeit arbeitet er unter der Betreuung von Prof. Dr. Alexander Schnell und Prof. Dr. Inga Römer (Universität Grenoble Alpes) im Cotutelle-Verfahren an einer Dissertation zum Thema „Phänomenologie der Geschichte bei M. Merleau-Ponty“. Darüber hinaus übersetzt er bedeutende Werke der französischen Philosophie ins Tschechische.

20. Martino Mandelli (Co-tutelle mit Prof. Dr. Luca Vanzago (Universität Pavia)): Transzendentale Subjektivität (Husserl) (1.4.2017)

21. Roshanak Moosavi: Negativität zwischen Kristeva und Hegel (1.10.2018)

Kurzvita: Roshanak Moosavi (geb. 1991 in Isfahan, Iran) studierte Philosophie (BA) an der Universität Isfahan (2009-2013). Von 2013 bis 2016 war sie Master-Studentin an der gleichen Universität und verfasste ihre Masterarbeit unter dem Titel “Der vordiskursive Bereich in der Philosophie Julia Kristevas”, in der sie Judith Butlers Kritik am prädiskursiven Bereich des Denkens Julia Kristevas untersuchte. Nach dem Bachelor arbeitete sie zeitgleich als Korrespondentin verschiedener Zeitungen und Zeitschriften in Isfahan. Seit Oktober 2018 promoviert sie an der Bergischen Universität Wuppertal. Ihre Dissertation handelt von Kristevas Deutung der hegelschen Negativität.

22. Philipp Nolz (in Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Klass, Co-tutelle mit Prof. Dr. Jean-Christophe Goddard (Universität Toulouse Jean-Jaurès)): Die geschichtliche Veränderung der Wahrnehmung. Zum historisch-materialistischen Erfahrungsbegriff im Werk Walter Benjamins (1.10.2018)

Kurzvita: Philipp Nolz studierte von 2010 bis 2015 im Bachelorstudium sowohl Volkswirtschaftslehre als auch Philosophie in Wien und Istanbul. Im Anschluss absolvierte er ein Masterstudium in deutsch-französischer Philosophie im Rahmen des Erasmus Mundus EuroPhilosophie in Prag, Wuppertal und Toulouse (Abschluss 2017). Er ist, gemeinsam mit P. Buhlmann, Co-Organisator des Forschungsseminars EuPhORIA an der Universität Toulouse sowie als Übersetzer aus dem Englischen und Italienischen tätig. Seine Promotionsarbeit schreibt er zum Geschichtsverständnis Walter Benjamins und dem damit verbundenen Begriff der Erfahrung, der es erlauben soll, die geschichtlich-gesellschaftliche Bedingtheit der menschlichen Wahrnehmungsweisen begreifbar zu machen.

23. Alexandre Palmieri: La perception chez Heidegger et Merleau-Ponty (1.4.2017)

Kurzvita: Studium der Philosophie an der Sorbonne-Paris IV (Bachelor) und dem „Institut Catholique de Paris“ (Master). Seine Forschungsthesis im Bachelor handelte von der „Einheit von Seele und Körper“ bei Descartes und seine Master-Thesis behandelte die „Zeitlichkeit des Ego“ bei demselben Autor. Seine Dissertation fokussiert sich auf den Begriff der Wahrnehmung bei Heidegger und dessen Analogien bei Merleau-Ponty.

24. Sebastian Pilz (in Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Klass): Nietzsches ewige Wiederkehr des Gleichen (1.10.2016)

25. Pablo Posada Varela (Co-tutelle mit Prof. Dr. Dominique Pradelle (Universität Paris-Sorbonne)): Phénomène et concrétude. Pour une approche méréologique de la phénoménologie (seit 2012)

Kurzvita: Pablo Posada Varelas Arbeiten zur phänomenologische Methode betonen die (architektonische wie auch operative) Rolle der Mereologie Husserls in der Reduktion und als Fundament der transzendentalen Phänomenologie. Darüber hinaus erstrecken sich seine Forschungen auf die Logik, die Ästhetik (er hat vor kurzem A contracuerpo. Bruce Naumann y la fenomenología, Brumaria, Madrid, 2016 veröffentlicht) und die Politik. Er ist Mitglied der Spanischen Gesellschaft für Phänomenologie, des Lateinamerikanischen Zirkels der Phänomenologie sowie des editorischen Komitees der Zeitschriften Eikasia und Annales de Phénoménologie – Nouvelle série. Des Weiteren leistet er einen wichtigen Beitrag bei der Übersetzung von französischsprachigen Texten innerhalb der zeitgenössischen Phänomenologie (insbesondere von Marc Richir) ins Spanische, sowie umgekehrt bei der Übersetzung philosophischer Texte aus der spanischen Tradition (J. Ortega y Gasset, A. Machado) ins Französische.

26. Alexander Schmidt: Das Problem der Zeit bei Heidegger und Schelling (1.10.2017)

Kurzvita: Promotion im Fach Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal bei Prof. Dr. Schnell; WS 2013 / 2014 – WS 2016 / 2017 Master of Arts Studium Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal; WS 2009 / 2010 – WS 2013 / 2014 Kombi. Bachelor of Arts Studium Mathematik und Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal; 01.08.2007 – 18.06.2009 Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma WITTE Automotive in Velbert

27. Anna Staab: Phantasie und Imagination bei Edmund Husserl (1.4.2017)

Kurzvita: Anna Staab hat in Wuppertal Philosophie, Psychologie und Sozialwissenschaften studiert. Anschließend  hat sie am Lehrstuhl Soziologie der Familie, Jugend und Erziehung als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet und eine Promotion bei Prof. Dr. Tengelyi begonnen. Unterbrochen durch Elternzeiten und Berufstätigkeit im redaktionellen und pädagogischen Bereich, konnte sie 2017 ihr Promotionsprojekt bei Prof. Dr. Schnell neben der Tätigkeit als Geschäftsführerin des PEKiP e.V., wieder aufnehmen. Der Schwerpunkt ist die Phantasie und Imagination bei Edmund Husserl.

28. Anton Sverdlikov (DAAD-Stipendiat): Frage der Geschichtlichkeit der Philosophie bei Heidegger und Hegel. Die geschichtliche Dimension der Phänomenalität (1.10.2017)

Kurzvita: Anton Sverdlokov hat zuerst Physik in Moskau studiert. Nach dem Abschluss des Bachelorstudiums hat er angefangen, Philosophie im Collège Universitaire Français zu studieren (ebenfalls in Moskau). 2014 hat er seine Masterarbeit in Philosophie an der Universität Paris-Sorbonne verteidigt. Seit Oktober 2017 promoviert er in Wuppertal unter der Betreuung von Prof. Dr. Alexander Schnell. Seine Forschungsgebiete sind Phänomenologie, Metaphysik und der Deutsche Idealismus.

29. Amalia Trepca (Co-tutelle mit Prof. Dr. Inga Römer (Universität Grenoble)) (Doktorats-Stipendiatin der Universität Grenoble): Ich und Selbst in der Phänomenologie (1.10.2017)

Kurzvita: Amalia Trepca hat in Bukarest Interationale Beziehungen und Europäische Studien (Abschlussarbeit: Politische Utopien der griechischen Antike) und Philosophie (Abschlussarbeit: Existenz und Möglichkeit. Der Begriff der Möglichkeit in „Sein und Zeit“) studiert. Ihr Masterstudium hat sie in Bukarest und Tübingen durchgeführt und mit der Arbeit Der Untergang der Erfahrung und die Quellen des Neuen in Walter Benjamins Werk abgeschlossen. Derzeit ist sie Doktorandin an der Bergischen Universität Wuppertal unter der Betreuung von Prof. Dr. Alexander Schnell und an der Grenoble Alpes Universität unter der Betreuung von Inga Römer. Ihr Forschungsprojekt handelt von dem Problem der egologischen Prägung der Erfahrung und der daraufbezogenen Frage nach dem Selbst in der Phänomenologie.

30. Trong Hieu Truong: Die Phänomenalität in der Psychoanalyse (1.10.2017)

Kurzvita: Trong Hieu Truong (geb. 1989 in Bac Lieu) studierte Philosophie in Vietnam, absolvierte seinen M.A. der Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Winter 2017 promoviert er über das Thema: Die Phänomenalität in der Psychoanalyse an der Bergischen Universität Wuppertal. Schwerpunkte: Deutscher Idealismus, Phänomenologie, Psychoanalyse, u. a.   

31. Martin Wilmer: Die Apperzeption in Fichtes Spätwerk ─ Ihre Funktion und Fundierung in den Vorlesungen zur transzendentalen Logik (1.10.2018)

Kurzvita: Martin Wilmer studierte von 2011 bis 2015 Philosophie und Politikwissenschaft an der RWTH Aachen. Seine Bachelorarbeit trug den Titel „Zur Problematik der Ideen bei Kant ─ Über metaphysische und regulative Ideen“ und entstand unter der Betreuung von Prof. Reinhold Breil. Anschließend absolvierte er (2015 bis 2018) ein Masterstudium der Philosophie an der WWU Münster, das er mit der Arbeit „Das Anschauen des Anschauens. Über Anschauen und Begreifen in J. G. Fichtes Wissenschaftslehre nova methodo“ bei Prof. Walter Mesch abschloss. Während seines Studiums war er sowohl als Tutor für biblisches Griechisch (Institut für katholische Theologie der RWTH Aachen) als auch für wissenschaftliches Schreiben (Schreibwerkstatt des Philosophischen Seminars der WWU Münster) tätig. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Klassische Deutsche Philosophie, Erkenntnistheorie und Metaphysik sowie die Politische Theorie. Seit dem Wintersemster 2018 promoviert er bei Prof. Alexander Schnell (Wuppertal) und Prof. Walter Mesch (Münster) zur Rolle der Apperzeption im Spätwerk J. G. Fichtes anhand der Vorlesungen zur transzendentalen Logik.

32. Xiuli Tan: Phänomenologische Psychologie bei Husserl (1.10.2016)

 

Geplant:

María del Mar Esguerra: Der Begriff des Transzendentalen bei Heidegger (1.10.2019)

Mauro Guerrero: Welt und Ding (Husserl) (1.10.2019)

Nicolas Saint-Eve (Co-tutelle mit Prof. Dr. Jean-Christophe Goddard (Universität Toulouse)): Babel en Amazonie: Phénoménologie post-structuraliste du mythe et ethnologie amazonienne (1.10.2018)

Ufuk Sarı (Co-tutelle mit Dr. Claudia Serban (Universität Toulouse)): L’espace-temps chez Husserl et Richir (1.10.2018)

Diler Tarhan: Über Bedeutung bei Husserl und Frege (1.10.2019)

1.2 Universität Paris-Sorbonne

1. Veronica Cibotaru (Co-tutelle mit Prof. Dr. Manfred Baum (Bergische Universität Wuppertal)): Le problème de la signification dans la philosophie de Kant et de Husserl (seit 2012)

3. Jean-Siegfried Hanin : Lecture phénoménologique de la Doctrine de la Science de Fichte (seit 2013)

4. Maia Nahele Huff-Owen : Le langage de l’absolu. Vers une histoire d’une „phénoménologie spéculative“ (Phénoménologie transcendantale vs. réalisme spéculatif) (seit 2013)

5. Rita Peritore: L’apparaitre et le soi. Transcendance de la figure et inconscient phénoménologique chez Maurice Merleau-Ponty. Éléments pour une esthétique phénoménologique (seit 2012)

 

2. Abgeschlossene Dissertationen

2.1 Bergische Universität Wuppertal (seit 2018)

1. Philip Flock: „Das Phänomenologische und das Symbolische. Marc Richirs Phänomenologie der Sinnbildung in Auseinandersetzung mit dem Symbolischen Denken“, 18.4.2018 (Bergische Universität Wuppertal)

 

2.2 Universität Paris-Sorbonne (seit 2014)

1. Stanislas Jullien: „La finitude infinie et ses figures. Considérations philosophiques autour de la radicalisation de la finitude originaire chez Derrida“, 17. November 2014 (Universität Paris-Sorbonne)

2. Abbed Kanoor: „Weltzeit. Die phänomenologische Grundlegung der objektiven Zeit bei Husserl, Merleau-Ponty und Blumenberg“ (co-tutelle mit Prof. Peter Trawny (Bergische Universität Wuppertal)), 27. März 2017  (Universität Paris-Sorbonne)

3. William Néria (Co-tutelle mit Prof. Dr. Jean-Marc Narbonne (Universität Laval, Québec)): „Le mythe de la caverne. L’interprétation originale de Platon face à l’approche originaire de Heidegger“, 3. Juni 2017 (Universität Paris-Sorbonne)

4. Hiroshi Hiraoka : „Recherche sur la phénoménologie transcendantale d’Emmanuel Levinas“, 4. November 2017 (Universität Paris-Sorbonne)

5. Chiara Pavan (Co-tutelle mit Prof. Dr. Giovanni Invitto (Universität Lecce, Italien)): „L’ontologie dans la pensée d’Emmanuel Levinas et Paul Ricœur“, 26. Januar 2017 (Universität Paris-Sorbonne)

2.3 Universität Toulouse Le Mirail (2011-2013)

1. Laurent Guyot: „Genèse et construction dans la philosophie de Fichte“ (in Zusammenarbeit mit J.-C. Goddard), 21. Mai 2011 (Universität Toulouse le Mirail)

2. Florian Forestier: „Le réel et le transcendantal. Enquête sur les fondements spéculatifs de la phénoménologie et sur le statut du phénoménologique“, 18. Juni 2011 (Universität Toulouse le Mirail)

3. Robert Alexander: „La refondation richirienne de la phénoménologie. Les multiples enjeux de la refonte et de la refondation de la phénoménologie transcendantale chez Marc Richir à partir du traitement de la question de l’espace/temps phénoménologique archaïque“, 17. November 2011 (Universität Toulouse le Mirail)

4. Stéphane Finetti: „La phénoménologie de la phénoménologie d’Eugen Fink et son problème directeur“ (co-tutelle mit Prof. Alfredo Ferrarin (Universität Pisa)), 1. Dezember 2011 (Universität Pisa)

5. Keiichi Yahata: „La problématique de l’expression dans la philosophie de Merleau-Ponty“, 28. September 2012 (Universität Toulouse le Mirail)

6. Masumi Nagasaka: „La foi dans la méfiance – ‚la possibilité de l’impossibilité‘ chez Derrida, à travers sa lecture de Husserl, Heidegger et Levinas“ (co-tutelle mit Prof. László Tengelyi (Bergische Universität Wuppertal)), 6. September 2013 (Bergische Universität Wuppertal)

 

3. Im Lehrstuhlbereich entstandene und abgeschlossene Habilitationen

Dr. Till Grohmann: Phänomenologische Anthropologie (in Vorbereitung)

Dr. Tobias Keiling: Philosophie der Muße (in Vorbereitung)

Dr. Daniel-Pascal Zorn: Politische Phänomenologie (in Vorbereitung)

 

4. Post-Doc-Projekte und Betreuungen von anderweitigen auswärtigen Projekten

Gastwissenschaftler: Prof. Dr. Hernán Inverso (UNSAM, Argentinien) (DAAD-Stipendiat) (1.6.2018-30.9.2018)

Prof. Dr. Julio César Vargas Bejarano (Universidad del Valle, Cali, Kolumbien) (11.6.2018-20.7.2018)

Dr. Marcel Dubovec (Karls-Universität Prag, Tschechische Republik (1.9.2018-28.2.2019)

Promovierende: Vicente Muñoz-Reja (Boston College) (1.10. 2017-31.12.2017)

Paula Angelova (Universität Sofia) (DAAD-Stipendiatin) (1.5.2018-31.7.2019)

Christopher D. Merwin (Emory University) (Fulbright-Stipendiat) (17.9.2018-15.3.2019)

 

Anfragen:

Promovierende: Lucas Carvalho, Santiago Chame, Antonio Foresta, Matías Ignacio Pizzi, Federico Tosca

Post-Docs und Gastwissenschaftler: Prof. Dr. Ion Copoeru; Dr. Paula Galhardo Cepil; Dr. Sylvaine Gourdain; Dr. Mădălina Guzun; Dr. Abbed Kanoor; Dr. Thomas Kisser; Prof. Dr. Karel Novotný; Dr. Stefan Schmidt; Prof. Dr. Alice Serra, Dr. Svetlana Sholokova; Dr. Paul Slama; Dr. Jean-Daniel Thumser; Dr. Yoichiro Ueshima; Dr. Laurent Villevieille; Dr. David W. Wood